Ansprechpartner

Frau Marnitz
E-Mail: r.marnitz(at)bkgl.de

 

 

 

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Fachschule für Motopädie
Abschluss und Perspektiven

Berufsbezeichnung

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Fachschule für Motopädie ist die Berechtigung verbunden, die Berufsbezeichnung "Staatlich anerkannte Motopädin / Staatlich anerkannter Motopäde" zu führen.

Mögliche Zusatzqualifikationen

In Zusammenarbeit mit dem BSNW - Behindertensportverband Nordrhein-Westfalen e.V. - können für den Rehasport folgende Sonderlizenzen erworben werden:

  • Sensorik (Block 50)
  • Neurologie (Block 60)
  • Geistige Behinderung (Block 70)

Arbeitsamt / Stellensituation

Das Arbeitsamt ist von uns informiert über Ziele und Inhalte der Ausbildung sowie spätere Berufsfelder von Motopädinnen und Motopäden. Wichtig ist der ständige Austausch mit den zuständigen Sachbearbeitern - besonders in Bezug auf die Förderung, die jedes Jahr neu genehmigt werden muss. Stellenvermittelnd ist das Arbeitsamt kaum tätig geworden, da die Absolventen der letzten Jahrgänge bereits ihre Stellen über persönliche Initiative oder Vermittlung durch unsere Schule erhalten haben.

Neue LVR-Situation

Gute Neuigkeiten für Motopädinnen und Motopäden: Neue freiwillige Leistung des LVR - Motopädische Arbeit kann weiter finanziert werden. Lesen Sie mehr dazu unter...

Neue Finanzierungen des LVR

Förderung über Fachkraftstunden (siehe Punkt 5.3)

Kindpauschale (siehe Seite 22)

Neue Finanzierungsmöglichkeiten

Schreiben 12/2016 an Kindertagesstätten:

 

Finanzierungsmodelle:

 

Tätigkeitsfelder

Motopäden werden aktiv: präventiv, kompensatorisch, therapeutisch in

  • Beratungs- und Frühförderstellen
  • Klinische Einrichtungen, Krankenhäuser mit speziellen Abteilungen
  • Heilpädagogische Einrichtungen
  • (integrative) Kindergärten/ Kindertagesstätten
  • Schulische Einrichtungen
  • Bildungs- und Freizeiteinrichtungen
  • Vereine
  • freie Tätigkeit (meist nach mehrjähriger Berufserfahrung)
  • Unterricht und Weiterbildung

Um Kinder auf dem Weg zu einem starken "Ich" zu begleiten, bedarf es in Ausbildung und späterer Berufspraxis einer Persönlichkeit, die innerlich und äußerlich in Bewegung bleiben möchte.       

                                                                                                         

Bachelor

Doppeltes Berufsziel: Aufstiegsweiterbildung und Bachelor parallel

Der erste deutsche Bachelor für Psychomotorik/Motologie startet!

 

Unsere Fachschule für Motopädie bietet ab dem Schuljahr 2012-13 die Weiterbildung zur staatlich anerkannten Motopädin/zum staatlich anerkannten Motopäden auch als ausbildungsintegrierten Bachelor-Studiengang an!

 

In Kooperation mit der Hochschule Emden startet zum Wintersemester dieser erste Bachelor of Sience Studiengang im Bereich der Psychomotorik/Motologie in Deutschland. Parallel zu unserer Motopädieausbildung im Berufskolleg Bergisch Gladbach erfolgen zwei einzelne Blockwochen als Lehrveranstaltung der Hochschule Emden.

 

Nach diesem kompakten Jahr hat man neben dem Abschluss als staatlich anerkannte Motopädin/staatlich anerkannter Motopäde auch bereits die Hälfte des Bachelorstudiums abgeschlossen (Anerkennung von 90 Creditpoints).

 

Es folgen noch drei Semester in Emden: zwei Semester mit geblockten Modulen und im dritten Semester die Bachelorarbeit mit deutlich weniger Präsenzzeiten.

Weitere Informationen Download:

 Bachelor Bergisch Gladbach - Emden

 Flyer Emden

 Es ist nie zu spät für ein Studium...

Einige Stimmen Ehemaliger...

 

Nach meiner Ausbildung zum Erzieher und meiner beruflichen Tätigkeit in verschiedensten Einrichtungen stand für mich relativ schnell fest, meine pädagogische Ausbildung um eine  Schwerpunkt zu erweitern. Meine persönliche Affinität zum Sport sowie zahlreiche Fortbildungen in Bereichen Bewegung, Erlebnispädagogik und Psychomotorik  führten mich schließlich an das Berufskolleg nach Bergisch Gladbach und zur Ausbildung zum Staatlich anerkannten Motopäden. Die Ausbildung in der Vollzeitform bietet ein breites Spektrum an fachlichem Wissen, Bewegungserfahrungen und  Sinneserlebnissen.  Innerhalb dieses einen Jahres habe ich neue Impulse  für meine berufliche Zukunft erhalten, zahlreiche interessante Menschen kennenlernt und tolle Freunde gewonnen. Im Zuge der Kooperation mit der Hochschule Emden/Leer habe ich ergänzend den Bachelor of Arts in Interdisziplinärer Physiotherapie/Motologie/Ergotherapie erworben und hierdurch meine grundständigen Berufsausbildungen um ein wissenschaftliches Hochschulstudium erweitert. Durch diese Chance der Weiterbildung haben sich neue Möglichkeiten für mich aufgetan. Heute arbeite ich im Hochschulsport und bin Lehrbeauftragter an einer Hochschule in Norddeutschland. Weiterhin bin ich im Rahmen von Gesundheitsförderung und Prävention bei einem großen deutschen Automobilhersteller angestellt. Jedoch ist mir sehr wichtig den Bezug zur praktischen Psychomotorik nicht zu verlieren, sodass ich immer in verschiedensten Einrichtungen als Therapeut und Dozent in Weiterbildungen bewegt tätig bin.       

Benny Breuer – Abschluss Staatlich anerkannter Motopäde 2011

 

Meine Entscheidung, die Ausbildung zur Motopädin zu machen traf ich schon während meines Bachelorstudiums in Sport und Sonderpädagogik. Lernen, Menschen zu bewegen, ihnen Möglichkeiten zu bieten, sich und ihren Körper besser kennen zu lernen und damit mehr Selbstbewusstsein zu erlangen: das waren für mich mitunter wichtige Gründe, die mich zu dieser Entscheidung motiviert haben. Auch der stetige Bezug zur Praxis während der Ausbildung war ein Motivationsgrund, da mir das Studium doch oft zu theoretisch war.

Meine Entscheidung bereue ich keinesfalls! Man lernt so viel Neues, sowohl theoretisch als auch praktisch. Sowohl über andere als auch über sich selbst. Nach einem halben Jahr habe ich gemerkt, dass mir die Arbeit als Motopädin zwar viel Freude bereitet, ich mich aber nach der Ausbildung als Motopädin arbeiten sehe. Meine Pläne gingen Richtung Frankreich und die Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung. Und da bin ich jetzt auch tatsächlich gelandet. In Paris, als Leiterin einer inklusiven Wohngruppe, sechs Bewohner, zwei Freiwillige, eine Co-Leitung und ich. Meine motopädischen Prinzipien fließen in meine alltägliche Arbeit ein, ganz klar. Vor allem das Prinzip der Freiwilligkeit, der Selbstwirksamkeit und der Selbstständigkeit stehen im Vordergrund. Und wenn ich bald mal mehr Zeit habe, plane ich ein Kletter- und Schwimmangebot, das Ganze natürlich psychomotorisch basiert!

Danke Riele, danke Wolfgang, danke Ina, ihr seid einfach top!!

Laura Tiltmann - Abschluss Staatlich anerkannte Motopädin 2016

 

Mein Weg zur Motopädie

In meiner alten Arbeitsstelle, einem Bewegungskindergarten wurde mein Interesse zur Psychomotorik geweckt. Mit den Kindern besuchten wir das Förderzentrum E.J. Kiphard in Bonn. Ich war so begeistert, dass ich die Zusatzqualifikation in Psychomotorik machte. Nach der Weiterbildung wollte ich nicht aufhören, so hatte mich der Bereich Psychomotorik/Motopädie in ihren Bann gezogen. Als meine familiäre Situation es zuließ, begann ich die Ausbildung zur Motopädin in Vollzeit. Es war für mich die impulsivste Zeit meines Lebens. Und ich würde sie jeder Zeit wieder machen.                                                                                               Nach meiner Ausbildung habe ich ein Stellenangebot als Motopädin in einem Integrativen Montessorie Haus bekommen. Nun habe ich meinen Traum erfüllt. Ich arbeite mit Kindern, erlebe jeden Tag, wie sie an Selbst-Erfahrungen durch „Be- greifen“ begreifen und ganz nebenbei ganzheitliche körperliche und sinnliche Erfragungen erleben. Der Glanz und der Stolz den die Kinder zeigen, wenn sie etwas bewirkt haben, ist einfach unbeschreiblich. 

Durch die Ausbildung zur Motopädin hat sich meine Einstellung zum Thema „wer oder was ist eine Störung“  (z.B. ADHS) geändert. Das Verhalten und reagieren von einzelnen Kindern, in manchen Situationen, kann ich mir durch die Motopädie Ausbildung erklären, und somit kann ich sinnverstehend arbeiten.

Sandra Henseler – Abschluss Staatlich anerkannte Motopädin 2016