Ansprechpartner

Frau Marnitz
E-Mail: r.marnitz(at)bkgl.de

 

 

 

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Fachschule für Motopädie
Unterricht

Stundentafel der Fachschule für Motopädie

 

 Fachrichtungsübergreifender Lernbereich

  • Deutsch/Kommunikation
  • Fremdsprache
  • Politik/Gesellschaftslehre
  • Medizinisch-psychologische Grundlagen
    o    Psychologie, Motopathologie

Fachrichtungsbezogener Lernbereich

  •  Praxis der Motopädie
    o    Psychomotorik, Sensomotorik, Soziomotorik, Rhythmik, Entspannung
  • Motopädische Arbeitsweisen und Konzepte
    o    Didaktik/Methodik, Sonderpädagogik, angewandte Psychologie, angeleitete motopädische Praxis
  • Motodiagnostik
  • Projektarbeit
  • Praxis im motopädischen Berufsfeld
    o    Praktikum in Form eines Block- und ausbildungsbegleitenden Praktikums. Die Praktika werden in der Fachschule vorbereitet, von den Lehrkräften betreut und durch die Fachkräfte vor Ort angeleitet. Die Studierenden reflektieren in Peer-groups mittels kollegialer Praxisberatung.

Differenzierungsbereich

Trampolinspringen in der Motopädie,

Motopädie mit Kindern unter drei Jahren,

Erlebnispädagogik    

 

Link zum aktuellen Lehrplan

Besonderheiten unserer Umsetzung des Lehrplanes:

Praxisnähe
Im Fach Psychomotorik arbeiten wir mit einem schulnahen Kindergarten sowie mit einer schulnahen Grundschule zusammen. Unsere Studierenden machen einer festen Kindergruppe regelmäßig einmal pro Woche in unserer Turnhalle ein motopädisches Angebot:

  • gemeinsame Beobachtung unter verschiedenen Gesichtspunkten
  • Umgang mit Medien - die Studierenden zeichnen die Stunden jeweils auf Video auf
  • Möglichkeit der Auswertung des eigenen Verhaltens anhand der Videoaufzeichnung - die Aufnahmen werden anschließend gelöscht
  • intensive Reflexion im Fach "Motopädische Arbeitsweisen und Konzepte" von gemeinsam erlebten Situationen
  • beobachtbare Entwicklungsverläufe bei den Kindern (Langzeit)

Selbstlernphasen und Projektarbeit

In Selbstlernphasen setzen sich die Studierenden der Fachschule für Motopädie in themenorientierten Arbeitsgruppen eigenständig mit beruflichen Handlungsaufgaben auseinander.
Eine vertiefte Arbeit an aktuellen Themen erfolgt im Fach Projektarbeit und in verschiedenen Lernsituationen, hier z.B die motopädische Arbeit in einem Seniorenheim. So machen wir nach der Lernsituation `Motogeragogik´in einer nahegelegenen Tagesgruppe einmal wöchentlich ein motopädisches Angebot für Menschen mit Demenz.

 

 

Wahlunterricht

Im Rahmen des freiwilligen Wahlunterrichtes haben unsere Studierenden die Möglichkeit zum Trampolinspringen in einer Unterrichtsreihe zu Sicherheitsaspekten, verschiedenen Themenschwerpunkten und Adressatenkreisen. In einer weiteren Unterrichtsreihe können sie Einblicke in die Psychomotorik mit Kindern unter drei Jahren erleben und in der warmen Jahreszeit gemeinsam in der Erlebnispädagogik Klettern bzw. mit den schuleigenen Kanus Fahrten unternehmen.

Praktikum

Seitens der Schule bieten wir unseren Studierenden Kontakte zu Praktikumstellen. Viele haben auch selbst Beziehungen zu entsprechenden Einrichtungen, in welchen Motopädinnen und Motopäden arbeiten. Im Anschluss an ein dreiwöchiges Blockpraktikum im November gehen unsere Studierenden bis zum Ausbildungsende regelmäßig einmal wöchentlich in die Einrichtung, um so eine kontinuierliche Entwicklung der Kinder, Jugendlichen oder Erwachsenen zu beobachten und zu begleiten. Die Zeit im Praktikum wird in der Schule vorbereitet, die Studierenden werden im Praktikum von ihren Praxisanleitern begleitet und treffen sich regelmäßig in Peer-groups. Nach dem Blockpraktikum findet in allen Unterrichtsfächern eine intensive Auswertung statt. Bezüglich der Kooperation mit den Praxisanleiterinnen und Praxisanleitern ist uns die Kontaktpflege besonders wichtig. Kurz vor dem Praktikum bieten wir ein Treffen in der Schule an. Während des Praktikums besuchen wir unsere Studierenden in den Einrichtungen. Zu besonderen Veranstaltungen (z.B. Expertenvorträge) werden die Praxisanleiter von uns eingeladen.

Pädagogische Tage - Evaluation

Es hat sich bewährt, regelmäßig mit den Studierenden der Fachschule für Motopädie gemeinsam den bisherigen Verlauf der Ausbildung auszuwerten und sich gegenseitig eine Rückmeldung zu geben: vor allem nach dem ersten halben Jahr (so können wir Stärken weiter ausbauen und auf Schwächen Einfluss nehmen) und am Ende -> Persönlichkeitsentwicklung, äußerlich und innerlich `in Bewegung bleiben´...

Berufskolleg

Als großes Berufskolleg in Bergisch Gladbach (z.Zt. etwa 2300 Schülerinnen und Schüler) können wir in der Fachschule für Motopädie eine Reihe von Vorteilen nutzen - hier sei ein Beispiel genannt. Es erfolgt eine gemeinsame Nutzung von Materialien, Büchereien, technischen Medien in den Ausbildungsgängen Kinderpfleger(in), Erzieher(in), Gymnastiklehrer(in), Motopäde(in) und Aufbaubildungsgang Sprachförderung. So können wir unseren Studierenden die Möglichkeit bieten, das vielfältig vorhandene Material für ihre eigene Praxis nachmittags auszuleihen über einen Eintrag in ausliegende Listen (Rückgabe am nächsten Schultag morgens).

Kontakte - Aktionen - Experten

Vorwiegend in der Phase der Professionalisierung organisieren wir eine Reihe von Außenkontakten/Aktionen bzw. laden Experten zu speziellen Themen - je nach Jahresplanung und Interesse der Studierenden - in unsere Schule ein:
Aktion im Förderzentrum Psychomotorik in Bonn
Aucouturier
Besuch des Erfahrungsfeldes der Sinne von Kükelhaus in Wiesbaden
Babymassage nach Leboyer

Bobath
BMC - Body Mind Centering
Chi Gong
DLRG-Schein
EDU-Kinestetik
Ein Tag mit dem Rollstuhl durch Köln
Erste-Hilfe-Schein (speziell in Bezug auf Kinder)
Feldenkrais
Integrative Lerntherapie
Kanufahren
Klettern
KISS-Syndrom
Lateralität
Legasthenie/Dyskalkulie
NLP - Neuro-Linguistisches Programmieren

Optometrie
PEKIP
Psychomotorik im Wasser
Reittherapie
Rollstuhlerfahrung in der Stadt 
Schwarzlicht-Theater
Snoezelen
Sport mit Älteren
Tiergestützte Therapie
Trommeln/Afrikanischer Tanz
Waldpädagogik
WATSU - Wassershiatsu
WfB (Werkstatt für Behinderte)

Klassensituation

Wir führen bewusst nur eine Klasse, da wir folgende Vorteile sehen:

  • individuelle Betreuung in der intensiven einjährigen Vollzeitausbildung
  • optimale Zusammenarbeit im Kollegenteam
  • Vermittlung von Praktikumstellen durch die Schule möglich
  • individuelle Betreuung während des Praktikums
  • bisher gute Stellenvermittlung