Ansprechpartnerin

Frau Gallas


E-Mail:

fsp@bkgl.de

 

 

 

 

Fachschule für Sozialpädagogik, PiA
Unterricht

 

 

Rechtsgrundlage


Die Rechtsgrundlage für die Fachschule für Sozialpädagogik ist neben dem Schulgesetz NRW vor allem die APO BK (Ausbildungs- und Prüfungsordnung in den Bildungsgängen des Berufskollegs), Anlage E (Bildungsgänge der Fachschule).

Diese finden Sie bei Interesse z.B. im Internet unter www.learn-line.nrw.de.

Lehrplan:

Im Sommer 2014 sind grundlegend geänderte Richtlinien und Lehrpläne für die Fachschule für Sozialpädagogik in Kraft getreten. Es werden allgemeinbildende Fächer unterrichtet:

  • Deutsch/Kommunikation
  • Fremdsprachen: Englisch
  • Politik/Gesellschaftslehre
  • Naturwissenschaften

 

Berufsbildender Bereich: Dieser ist in sechs große Lernfelder unterteilt:

 

• Lernfeld 1: Berufliche Identität und professionelle Perspektiven weiter 
   entwicklen

• Lernfeld 2: Pädagogische Beziehungen gestalten und mit Gruppen
   pädagogisch arbeiten

• Lernfeld 3: Lebenswelten und Diversitäten wahrnehmen, verstehen und
   Inklusion fördern

• Lernfeld 4: Sozialpädagogische Bildungsarbeit in den Bildungsbereichen
   professionell gestalten

• Lernfeld 5: Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit Eltern und
   Bezugspersonen gestalten sowie Übergänge unterstützen

• Lernfeld 6: Institution und Team sowie in Netzwerken kooperieren

 

sowie:

 

• Vertiefungsbereich: Vertiefung eines Bildungsbereichs bzw. zu einem Arbeitsfeld der Sozialpädagogik/ Zielgruppe

 

• Religionspädagogik

 

• Projekt: Erarbeitung und Umsetzung einer größeren pädagogischen Einheit in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, die in einem festgelegten Zeitraum erbracht werden muss und zu einer eigenständigen Zeugnisnote führt.

 

• Sozialpädagogische Praxis: Innerhalb der drei Schuljahre sind durch die Schule begleitete Praxisbesuche abzuleisten. Diese führen zu einer eigenständig auf dem Zeugnis ausgewiesenen Note.

 

Innerhalb dieser Lernfelder werden die Inhalte der Ausbildung (pädagogische, soziologische, psychologische Theorie, deren methodische Umsetzung, relevante juristische Grundlagen, sowie die Bildungsbereiche: Medien, Sprache, Kunst, Natur- und Kulturelle Umwelt, Spiel) so organisiert, dass Sie sich - ausgehend von Lernsituationen (das sind Praxissituationen aus dem beruflichen Alltag) - in den jeweiligen Lern- und Bildungsbereichen mit den sich daraus ergebenden Fragestellungen auseinandersetzen.

 

All dieses Wissen wird dann zum Ende einer Lernsituation zusammengetragen und für alle transparent gemacht. Anschließend erfolgt die Arbeit an einer neuen Lernsituation. Die Notenausweisung auf dem Zeugnis erfolgt pro Lernfeld.

 

Die Unterrichtsorganisation erfordert ein hohes Maß an Eigeninitiative, Selbstlernphasen stellen einen erheblichen Teil der Ausbildung dar. Die Ausbildenden werden als Studierende bezeichnet.

 

Der Abschluss der Fachschule ist auf dem Deutscher Qualitätsrahmen DQR der Stufe 6 zugeordnet. Den vollständigen Lehrplan für die Fachschule für Sozialpädagogik finden Sie im Internet unter www.learn-line.nrw.de

 

Schwerpunkte unserer Ausbildung:

  • Natur -Kultur
  • Bewegung
  • Erlebnispädagogik
  • Theaterpädagogik
  • Psychomotorik
  • Musikerziehung
  • Waldpädagogik
  • Zirkuspädagogik

 

Sonderausbildung "Bewegungserziehung im Kleinkind- und Vorschulalter" in Kooperation mit dem Landessportbund NRW.

 

Dauer und Organisation der Ausbildung:

Der Unterricht findet in den einzelnen Stufen an zwei bis drei Tagen in der Woche à 8 Unterrichtsstunden statt.

Entsprechend verteilt sich der Einsatz in der Praxisstelle.

 

Praktika:

In der Mittelstufe werden darüber hinaus ein Praktikum im 

1. Halbjahr: 6 Wochen im 2. Handlungsfeld
(eine andere Einrichtung muss hierfür gesucht werden)

und im

2. Halbjahr die Projektphase (Praxiszeit in der üblichen Praxisstelle)

 

Praxisbesuche:

 

Die Praktikant*innen werden von den unterrichtenden Kolleg*innen in der Praxis betreut und besucht. Die Besuche können je nach Ausbildungsstand unterschiedliche Schwerpunkte haben, so gibt es

• Besuche, bei denen eine Situationsanalyse vorgestellt wird

• Besuche, bei denen die Auseinandersetzung mit der Konzeption einer
   Einrichtung im Mittelpunkt steht

• Besuche, bei denen die Praktikant*innen sich in der pädagogischen Arbeit zeigen.

 

Die Präsentationen bzw. das pädagogische Handeln der Praktikanten*innen, sind vor allem Anlass für ausführliche Reflexionen und Ausbildungsgespräche.

Im Praktikum sind die Praxisanleiter*innen wichtige Ausbilder*innen.

 

In jedem Praktikum findet zum Austausch und zur Information ein Praxisanleiter*innentreffen statt. Diese Treffen werden vornehmlich von den Praktikant*innen vorbereitet und gestaltet und stellen wichtige Präsentations- und Moderationserfahrungen für die Auszubildenden dar.