Ansprechpartnerin

für Neuanmeldungen für das Schuljahr 2016-17:

  

Vollzeitschulische Ausbildung

Berufspraktikum 

Frau Wohak

fsp@bkgl.de

 

 

 

 

 

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Fachschule für Sozialpädagogik
Voraussetzungen und Anmeldung

 

Für welchen Beruf entscheide ich mich? 

                                  

 

Erzieherinnen und Erzieher arbeiten hauptsächlich in Kindertagesstätten, der Offenen Ganztagsschule, Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit und in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe.

 

Gerade in Zeiten der Diskussion um frühkindliche Bildung und der Ausweitung der Kleinkindbetreuung wie auch des offenen Ganztagsschulkonzeptes ist dieser Beruf wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit geraten. Auch die Debatte um einen angemessen pädagogischen Umgang mit Jugendlichen macht deutlich, wie wichtig erzieherische Kompetenzen sind. Die Ausbildung zur Erzieherin / zum Erzieher muss diesen gestiegenen Ansprüchen an den Beruf Rechnung tragen.

Die intensive Ausbildung lohnt, denn für die nächsten Jahre wird im erzieherischen Arbeitsfeld deutlich ein Fachkräftemangel erwartet !!!

Bereits jetzt werben viele Großstädte offensiv um Erzieherinnen und Erzieher, weil Stellen nicht neu besetzt werden können.  Damit ist diese  Ausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik zu einer beliebten Alternative für vielerorts überlaufene pädagogische Studiengänge geworden, bzw. eine sinnvolle, praxisorientierte Grundausbildung, wenn Wartesemester möglichst optimal und qualifizierend überbrückt werden müssen.

 

Persönliche Voraussetzungen:  

 

Die Ausbildung spricht all diejenigen an, die Spaß an einem verantwortungsvollen pädagogischen Beruf haben, der durch den Umgang mit Kindern und Jugendlichen und deren Familien immer lebendig und abwechslungsreich ist.

Sie wird gewählt von Studierenden, die an einer sehr praxisnahen Ausbildung interessiert sind und die erworbenen Fachkenntnisse gerne unmittelbar in den Praktikumszeiten anwenden wollen. In Schule wie Praxis ist die Reflexion der eigenen Arbeit und Kritikfähigkeit eine wichtige Basis für persönliche Weiterentwicklung.

Sie setzt voraus, dass Interesse besteht, sich mit unterschiedlichen Theorien und Konzepten der Pädagogik und Entwicklungspsychologie auseinander zu setzen. Die Ausbildung erfordert einen guten Umgang mit der deutschen Sprache, Lust an Teamarbeit und die Bereitschaft selbstständig zu lernen.

Sie wendet sich an diejenigen, die Spaß an den unterschiedlichsten Methoden haben, die für die Arbeit wichtig sind (Erlebnispädagogik, Kunst- und Musikpädagogik, Theaterspiel ...). Hier ist Experimentierfreude gefragt. Vor allem Bewegungsfreude und Naturverbundenheit werden in der Ausbildungszeit an unserer Schule fortlaufend gefordert.

 

Formelle Voraussetzungen

 

 

für die vollzeitschulische Ausbildung:* 

 

 

a.)   Fachoberschulreife (= Mittlere Reife) und abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung von mindestens zwei Jahren. (z.B.: Kinderpflegerin oder -pfleger, Sozialhelferin oder -helfer Heilerziehungspflegerin oder -pfleger, Sozialassistentin oder -assistent)

 

oder   

 

b.)   Fachoberschulreife (= Mittlere Reife) und fünf Jahre einschlägige Berufstätigkeit 

 

oder  

 

c.) Abschluss der Höheren Berufsfachschule für Gesundheit und Soziales, (Abschluss Fachhochschulreife, schulischer Teil) bzw.

der Fachoberschule für Gesundheit und Soziales (Abschluss Fachhochschulreife)

 

oder

 

d.)   Allgemeine Hochschulreife, Fachhochschulreife (FHR, nicht einschlägig) oder Fachoberschulreife und nicht einschlägige Berufsausbildung.

Hier ist jeweils ein 900 Stunden umfassendes einschlägiges Praktikum zusätzlich erforderlich, welches innerhalb eines Jahres abgeleistet wurde.

Das Praktikum kann ersetzt werden durch die Ableistung eines Freiwilligen Sozialen Jahres oder eines einschlägigen Bundesfreiwilligendienstes.

Das Praktikum muss in Aufgabenfeldern erfolgen für die Erzieherinnen und Erzieher üblicherweise ausgebildet werden.(z.B. Kindertagesstätten, Offene Ganztagsbetreuung, Heime, Jugendzentren)

Bitte lassen Sie sich für die Bewerbung - entsprechend den Vorgaben - die genaue Zahl der Arbeitszeiten bescheinigen!

Erfahrungen durch Au-pair, Babysitten, Kindertagespflege oder in Altenheimen oder Behindertenwerkstätten erfüllen die Voraussetzungen nicht.

 

oder

 

c.)   Wer bislang  den schulischen Teil der Fachhochschulreife erlangt hat, (Gymnasium nach Klasse 11) braucht zunächst ein Jahr Praktikum, um sich von der Bezirksregierung die volle Fachhochschulreife bestätigen zu lassen und benötigt zusätzlich das zuvor beschriebene Praktikum im Umfang von 900 Stunden.      

(Änderung der VV zur APO-BK, Anlage E, § 28,1 vom 27.8.2013 und Praktikumsausbildungsordnung zum Erwerb der Fachhochschulreife)

 

 * (siehe APO-BK, Anlage E)

Anmeldung  

Wir nehmen nun Bewerbungen für das Schuljahr 2017-18 entgegen.

 

Die offiziellen Zusagen werden voraussichtlich bis Mitte April 2017 zugeschickt. Bitte beachten Sie dann die Rückmeldefrist von zwei Wochen, sonst verliert die Zusage ihre Gültigkeit.

 

Bitte reichen Sie per Post vollständige Bewerbungsunterlagen ein, so wie angegeben. Das Führungszeugnis wird nachgereicht. Eine Bewerbungsmappe ist nicht nötig, es genügt eine Klarsichthülle.

 

Aufgrund der Vielzahl der Bewerbungen können wir zunächst keine Bestätigungen des Einganges verschicken!

 

Ansprechpartnerin ist Frau Wohak.

 

 

Bewerbungsunterlagen:

 

1.) Vollzeitschulische Ausbildung:  

  • den Aufnahmeantrag (diesen erhalten Sie über unser Sekretariat bzw. hier als Download)
  • das Zeugnis des höchsten schulischen Abschlusses, mindestens Fachoberschulreife (=Mittlere Reife) in beglaubigter Kopie
  • Lebenslauf mit Lichtbild
  • ein aktuelles erweitertes polizeiliches Führungszeugnis (frühestens beantragt und ausgestellt im Januar 2016)
  • Nachweis der Erfüllung der weiteren, zuvor beschriebenen Voraussetzungen in beglaubigten Kopien:  
  1. einer abgeschlossenen einschlägigen Berufsausbildung von mind. zwei Jahren oder
  2. den Nachweis über eine einschlägige fünfjährige Berufstätigkeit oder
  3. der Abschluss der Höheren Berufsfachschule bzw. der Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen (=FHR) oder
  4. bei Abitur, Fachhochschulreife (FHR nicht einschlägig) oder FOR nicht einschlägige Berufsausbildung: der Nachweis über die erforderlichen Praktikumszeiten von 900 Stunden.
  5. Fachhochschulreife (FHR) schulischer Teil nach Klasse 11 Gymnasium Nachweis über die vollstndige FHR der Bezirksregierung und Nachweis über Praktikum über 900 Stunden.

 

2.) Berufspraktikum

  • den Aufnahmeantrag (diesen erhalten Sie über unser Sekretariat bzw. hier als Download)
  • Lebenslauf mit Lichtbild
  • Nachweis der Erfüllung der Voraussetzungen für das Berufspraktikum, d.h. das Zeugnis des Fachschulexamens in beglaubigter Kopie
  • ein aktuelles erweitertes polizeiliches Führungszeugnis (frühestens beantragt und ausgestellt Januar 2016)   

Für eine Betreuung im Berufspraktikum 2016-2017 durch unsere Schule ist eine frühzeitige Anmeldung wichtig, das gilt auch für Interessentinnen und Interessenten an der Nichtschülerprüfung, die nach dem Examen von uns betreut werden wollen.

 

3.) Nichtschülerprüfung (Externenprüfung)   

 

 

Unter dem folgenden Link können Sie unsere Kurzinformation im PDF-Format herunterladen: Infoblatt