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Lutz Klippel


E-Mail: l.klippel(at)bkgl.de

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Elektroniker/-in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik
Allgemeine Informationen

 

 

 

 

 

Sie sind die Herren über den Strom - auf den verschiedensten Anwendungsgebieten. Ohne Strom läuft nichts mehr: Netzwerkanschlüsse, Mobilfunkantennen oder eine aufwendige Beleuchtung im Geschäft - stets ist der Fachmann gefragt. Bisher hat man dafür meist den Elektroinstallateur gerufen. Doch im Jahr 2003 wurde dessen Berufbild neu gezeichnet. So ist aus dem Elektroinstallateur der Elektroniker geworden. Der Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik ist ein Handwerker. Er tritt immer dann in Aktion, wenn die elektrische Energieversorgung und andere elektrotechnische Anlagen in Gebäuden geplant, installiert, überprüft, gewartet und repariert werden müssen. Hierfür erstellen Elektroniker Steuerungsprogramme, definieren Parameter, messen elektrische Größen und testen die Systeme. Bei Störungen gehen Elektroniker den Ursachen auf den Grund und beseitigen Fehler. Sie beraten ihre Kunden über technische Varianten, Service und Kosten. Sie arbeiten relativ selbstständig und organisieren die Montage, bestellen Teile, nehmen die Anlagen in Betrieb und weisen den Kunden in den Betrieb ein. Stets behalten sie alle sicherheitstechnischen Aspekte im Auge und sorgen dafür, dass die Lösungen auch in wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht optimal sind.

Viele Spezialisierungen möglich Das Aufgabenfeld des Elektronikers für Energie- und Gebäudetechnik ist sehr vielfältig, daher sind zahlreiche Spezialisierungen möglich. In erster Linie geht es darum, sich auf einzelne Produktgruppen wie Energieversorgungsanlagen, Beleuchtungs- und Kommunikationsanlagen, Solaranlagen oder Blitzschutzanlagen in und an Gebäuden zu konzentrieren. Möglich sind folgende Berufe:

 

  • Antennenmonteur
  • Anwendungsberater
  • Aufzugmonteur
  • Bauelektriker
  • Beleuchtungsmonteur
  • Blitzableiterbauer
  • Entstörungsmonteur
  • Kabelmonteur
  • Netzelektriker
  • Schaltanlagenwärter
  • Kundendienstmonteur
  • Schiffselektriker
  • Zählermonteur
  • Informationselektroniker
  • Haustechniker

Elektroniker/Elektronikerinnen der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

  • beraten Kunden;
  • planen elektrische Anlagen nach Kundenanforderungen;
  • installieren Anlagen und deren Komponenten;
  • nehmen Anlagen in Betrieb;
  • installieren und konfigurieren Software, Komponenten, Geräte und Netzwerke;
  • prüfen elektrische Schutzmaßnahmen und andere Sicherheitseinrichtungen; 
  • analysieren Störungen in Anlagen und beseitigen Fehler;
  • führen Inspektionen und Wartungsarbeiten durch und setzen Anlagen instand;
  • betreuen Kunden und führen Serviceleistungen durch;
  • konzipieren Systeme der Energieversorgung und Gebäudetechnik;
  • installieren Beleuchtungsanlagen, Antriebe, Schalt-, Steuer- und Regelungseinrichtungen, dezentrale Energieversorgungsanlagen, Ersatzstromversorgungsanlagen, Empfangs- und Breitbandkommunikationsanlagen und Datennetze;
  • schließen Telekommunikationsendgeräte und -anlagen an Fernmeldenetze an;
  • nehmen energie- und gebäudetechnische Anlagen in Betrieb;
  • installieren, konfigurieren und parametrieren Gebäudeleiteinrichtungen und deren Bussysteme;
  • erstellen Steuerungsprogramme; testen die gebäudetechnischen Systeme;
  • ...

 

 

Bildungsziele Die Ausbildung schließt mit einer Gesellenprüfung ab. Elektroniker/-in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO).