Aktuelles

Neuer Bildungsgang Heilerziehungspflege gestartet!

Mit vielen bunten Wünschen startete die Fachschule für Heilerziehungspflege in die erste Runde!

Mehr lesen...
Traurig

Studiendirektorin i. R. Frau Monika Priemer verstorben

Mehr lesen...
Stadtlauf 2018

Besser kann's gar nicht laufen.

Mehr lesen...
Weitere Meldungen...

Nachteilsausgleich

 

Sollten Sie in der Vergangenheit einen Nachteilsausgleich gewährt bekommen haben oder derzeit aufgrund einer persönlichen „Einschränkung“ einen Nachteil zur Erreichung des Bildungsgangziels haben, dann könnte ein Nachteilsausgleich für Sie in Frage kommen.

Bitte lesen Sie sich dazu zunächst die folgenden Informationen durch, um zu überprüfen, ob Sie zu einer der genannten Zielgruppen gehören. Grundsätzlich wichtig für die mögliche Gewährung eines Nachteilsausgleichs ist, dass Sie „Ihren Nachteil“  mit einer Expertendiagnose (z.B. Arzt) belegen können. Für das weitere formale Vorgehen sprechen Sie dann bitte Ihre Klassenlehrerin oder Klassenlehrer an.

Allgemeine Informationen

 


1. Nachteilsausgleich meint


Hilfen und Unterstützungsmaßnahmen, um in die Lage versetzt zu werden, die Fähigkeiten im Hinblick auf die gestellten Anforderungen nachzuweisen. Dabei ist das Anspruchsniveau der Leistungsanforderungen nicht geringer anzusetzen (Zielgleichheit). Der Gleichbehandlungsgrundsatz muss hinsichtlich der Leistungserbringung gewahrt bleiben. Die Unterstützungsmaßnahmen sind im Sinne einer Kompensation eines durch eine Behinderung und / oder Erkrankung vorliegenden Nachteils gedacht.



2. Zielgruppe


Grundsätzlich: Schülerinnen und Schüler, die den Abschuss einer allgemeinen Schule anstreben, d.h. zielgleich lernen
Insbesondere:
• Schülerinnen und Schüler mit festgestelltem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung mit Ausnahme des Förderschwerpunktes Sprache
• Schülerinnen und Schüler mit einer Behinderung, einer medizinisch attestierten chronischen oder akuten Erkrankung (z.B. infolge einer Verletzung)
• Schülerinnen und Schüler mit einer medizinisch attestierten Störung im autistischen Spektrum, aber ohne festgestellten Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung



3. Anwendungsbereiche


• mündliche und schriftliche Leistungen im Unterricht sowie in Prüfungen



4. Arten von Nachteilsausgleich



Grundsatz: jeder Ausgleich ist individuell zu gestalten; das pädagogische Ermessen in Abwägung der Notwendigkeiten des Nachteilsausgleichs und der fachlichen Anforderung ist zu beachten  

Zeitlich: fest gelegte / definierte Ausweitung der Arbeits- und / oder Vorbereitungszeit oder Verlängerung von Pausenzeiten

Technisch: Bereitstellung besonderer Hilfsmittel, z.B. Lesegerät, Audio-Abspielgerät, Lupe, Laptop (Rechtschreibkorrektur, Thesaurus usw. deaktiviert)

Räumlich: besondere Arbeitsplatzorganisation wie z.B. blendungsarmer Sitzplatz, ablenkungsarme Umgebung

Personell: Assistenz, z.B. bei der Arbeitsorganisation