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Schulprofil/Schulprogramm

Vorwort

 

Die Entstehung

Das Berufskolleg Bergisch Gladbach vereinigt unter einem Dach Bildungsgänge der Teilzeitberufsschule unterschiedlichster Fachrichtungen (insgesamt 12) und Vollzeitschulen verschiedenster fachlicher Prägung und pädagogischer Zielsetzung.  Der Bereich der Vollzeitschulen umfasst die Vorklasse, die Berufsgrundschule, Berufsfachschulen, Fachschulen und Fachoberschulen. Diese vielfältige Struktur bestimmte die  Art und Weise des Vorgehens bei der Entwicklung der Schulziele.

Auf Grund dieser Vielfalt kam nach Auffassung der erweiterten Schulleitung und der Abteilungsvertreterkonferenz (AVK)[1]  eine ansonsten nahe liegende Methode, nämlich die Erhebung mittels Fragebogen, nicht in Betracht. 

So entschlossen sich die Beteiligten, in der AVK direkt Schulziele zu erarbeiten, wobei die Forderungen der Denkschrift der Kommission "Zukunft der Bildung - Schule der Zukunft" wichtige Anregungen boten.

In  intensiver  Arbeit, in  deren  Verlauf  Gruppen Vorschläge  erarbeiteten, diskutierten  und - manchmal mehrfach - umformulierten, entstand so in einer langen und gelegentlich auch mühevollen Arbeit ein Katalog von Leitzielen, ergänzt durch Teilziele, die diese konkretisieren.

Die so entstandenen Ziele wurden dann von den Mitgliedern der AVK in  ihren jeweiligen Bildungsgangkonferenzen  vorgestellt. So wurde dem gesamten Kollegium Gelegenheit gegeben, den vorgelegten Entwurf kennen zu lernen, zu diskutieren und Änderungen vorzuschlagen. Die Änderungsvorschläge aus den Bildungsgängen wurden dann einer erneuten Abstimmung in der AVK unterzogen und, soweit sie hierbei eine Mehrheit erhielten, in den Zielkatalog eingearbeitet.

 

Der Zweck

Die Schulziele haben einen doppelten Zweck. Sie dokumentieren für das Berufskolleg, aber auch für eine interessierte Öffentlichkeit, auf welche wesentlichen Zielvorstellungen der Schulentwicklung sich die Beteiligten verständigt haben. Insofern hat dieser Katalog einen Wert an sich.

Darüber hinaus jedoch haben die hier formulierten Ziele eine dienende Funktion. Als Teil des Schulprogramms sind sie Selbstverpflichtung und Ausgangspunkt für Veränderungs- und Evaluierungsprozesse. In diesem Zusammenhang stellen sie eine unverzichtbare Voraussetzung dar; denn zielgerichtet verändern und entwickeln kann nur, wer sich Ziele gesetzt hat und auch für Evaluierung ist es erforderlich, vorher zu klären, was denn erreicht werden soll.

 

Die Form

Für die Bezeichnung der beiden großen Bereiche  inhaltlicher  Ziele wurde jeweils das Bild des gemeinsamen Hauses gewählt. Im "Haus des Lernens" wird formuliert, welche pädagogischen Ansprüche wir an unsere Unterrichts- und Erziehungsarbeit stellen wollen. Das `Lernen lernen` hat als zu vermittelnde Kompetenz in diesem Zusammenhang einen wichtigen Stellenwert.

Die Ziele, die sich mit dem Zusammenleben der Schülerinnen und Schüler und der Lehrerinnen und Lehrer befassen, tragen die Überschrift "Haus des Lebens und Arbeitens". Hier finden sich auch die Ziele, die sich mit den vielfältigen Beziehungen des Berufskollegs nach außen befassen. Dabei spielen die Kontakte zu den dualen Partnern, den Innungen und Kammern, etc. eine wichtige Rolle.

Der letzte Abschnitt formuliert Leit- und Teilziele unserer Schule als einer Institution mit einem eigenen Profil, das einer kontinuierlichen Weiterentwicklung bedarf. In diesem Sinne ist der  vorliegende Zielkatalog keine absolute und unveränderbare Festschreibung; vielmehr ist er im Kontext einer kontinuierlichen Entwicklung zu verstehen.

Die Formulierung der Leit- und Teilziele erfolgte in der Zeitform des Futurs. Die Entscheidung für diese Zeitform war nicht unumstritten. Ihr lag die methodische Überlegung zu Grunde, unpräzise Formulierungen, wie sie  bei der Verwendung des Präsens unvermeidlich sind,  zu  umgehen.   Es  erscheint  wichtig  darauf  hin zu weisen, dass  die  Leit- und Teilziele - obwohl im Futur formuliert - auch viele Aspekte enthalten, die bereits teilweise oder ganz verwirklicht sind.

 

Die Umsetzung

Versteht man unter dem Begriff "Schulprogramm" nicht nur ein Produkt  (ein Papier), das die Schule abzuliefern hat, sondern einen Prozess, so beginnt Schulprogrammarbeit im eigentlichen Sinne erst mit der Arbeit an der Verwirklichung der Ziele.

So versteht sich der jetzige Stand des Schulprogramms als Abschluss einer wichtigen Arbeitsphase und zugleich - nachdem die Schulziele von den Entscheidungsgremien der Schule angenommen worden sind -  als Neubeginn einer weiteren Arbeitsphase, in der die Abteilungen und Bildungsgänge die Leit- und Teilziele konkret ausgestalten.

Angesichts der oben angesprochenen Vielgestaltigkeit unseres Berufskollegs können nicht alle Zielsetzungen für alle Bildungsgänge in identischer Weise Priorität haben und erreicht werden. Dies bedeutet, dass jeder Bildungsgang zunächst für seinen Bereich entscheidet, welche Ziele er umsetzen will. Er wird dann Aktivitäten planen, die geeignet sind, die Zielerreichung  zu gewährleisten. Nachdem dann auch ein Zeitraster, personelle Verantwortlichkeiten und gegebenenfalls notwendige Ressourcen geplant wurden, wird das Vorhaben  ins Intranet  des Berufskollegs gestellt und so eine Zielvereinbarung dokumentiert.

Auch der Fortgang  der Arbeit bis zur Zielerreichung wird im Intranet festgehalten.  


[1] Zur Zeit der Erarbeitung unserer Schulziele existierte das Gremium AVK (Abteilungsvertreterkonferenz), weil in der erweiterten Schulleitung (STD-Konferenz) nicht alle Bildungsgänge bzw. Abteilungen repräsentiert waren. Sie bestand aus Abteilungsleitern und Bildungsgangleitern. Inzwischen wurde die Schule umstrukturiert: Heute sind alle Bildungsgänge durch einen Abteilungsleiter (StD) in der erweiterten Schulleitung vertreten und das Gremium AVK wurde durch die Bildungsgangleiterkonferenz ersetzt. Die Aufgaben, die in unseren Zielen der AVK zugedacht waren, wurden durch einen Beschluss der erweiterten Schulleitung auf die Bildungsgangleiterkonferenz (BLK) übertragen. Dementsprechend wurde in den Schulzielen der Begriff AVK durch BLK ersetzt.