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Fachschule für Sozialpädagogik
Berufspraktikum

 

Das Berufspraktikum umfasst das letzte Jahr der vollzeitschulischen Erzieher*innenausbildung und dient dem Erlangen der staatlichen Anerkennung.  

Die Auszubildenden haben sich dafür im Umland eine Berufspraktikantinnenstelle in einem Arbeitsfeld für Erzieher*innen gesucht, die ihren pädagogischen Vorstellungen und Wünschen entspricht und den Ansprüchen der Ausbildung genügt. (Siehe Antrag auf Genehmigung der BP-Stelle).

 

Die meisten Berufspraktikantinnen haben bereits ihre schulische Ausbildung an der Fachschule in Bergisch Gladbach absolviert, hinzu kommen in jedem Jahr auch diejenigen, die die Nichtschüler*innenprüfung abgelegt haben oder Neuaufnahmen.

Im Rahmen der Ausbildungsordnung hat sich unsere Fachschule ein eigenes Konzept für eine angemessene schulische Begleitung  des Jahres erarbeitet. Dieser "Leitfaden für das Berufspraktikum" wird allen teilnehmenden Berufspraktikantinnen, wie auch deren Anleiterinnen an den ersten Schultagen im September ausgehändigt und enthält alle wichtigen Informationen.

Elemente der schulischen Ausbildung  

Die Betreuung im Berufspraktikum durch unsere Fachschule umfasst unterschiedlichste Elemente.

Entsprechend der Vorgaben durch die Richtlinien für die Ausbildung von Erzieher*innen in Nordrhein-Westfalen sind durch die Schule insgesamt 160 - 200 Stunden Unterricht im Berufspraktikum zu erteilen.

  

  • Unterrichtstage  

Die Berufspraktikant*innen erhalten am ersten Schultag den Leitfaden, mit allen wichtigen Informationen für das anstehende Jahr. Außerdem erfolgt die Zuordnung zu den Betreuungsgruppen, Wahlangeboten und Hospitationsgruppen.

 

Ein Teil dieser vorgesehenen Ausbildungsstunden wird auf die Auseinandersetzung mit berufsrelevanten Themen verwendet, die den jeweils aktuellen Bedürfnissen und Erfordernissen angepasst werden. Dabei ist vorgesehen, 

  • andere Institutionen auf der "Soziale Stadtrundfahrt" kennen zu lernen, mit denen Erzieher*innen im beruflichen Alltag häufig kooperieren,
  • als auch auf dem "Berufperspektiventag", an welchem der Frage, wie es nach dem Berufspraktikum weitere gehen soll, Raum gegeben wird.
  • Kollegiale Beratung  

In diesen Betreuungsgruppen findet bei fast allen Treffen in der Schule eine "Kollegiale Beratung" statt, in der alle Beteiligten gemeinsam an den während des Jahres aufkommenden Themen der Praxis arbeiten. Hier findet ein reger Austausch statt über das, was der berufliche Alltag mit sich bringt und gemeinsam wird nach Lösungsmöglichkeiten gesucht.  

 

  • Wahlangebote

Ein weiterer Teil des Unterrichts (40-50 Stunden) wird in Form von frei wählbaren Angeboten zu Fachthemen realisiert. Eine breite thematische Palette ermöglicht die Orientierung an arbeitsfeldspezifischen Erfordernissen und Themen. Hier arbeitet unsere Fachschule mit vielen außerschulischen Partner*innen und Referent*innen zusammen. Die Zuordnung nehmen wir an den ersten Schultagen des Berufsptaktikums im September vor.

 

  • Hospitationen  

Die Berufspraktikant*innen erhalten darüber hinaus die Möglichkeit sich in Kleingruppen à 4 Personen in ihren jeweiligen Einrichtungen zu treffen und zu selbst gewählten Themen und Fragestellungen ihrer jeweiligen Praxis auszutauschen, zu beraten und sich zu reflektieren. Das ermöglicht ihnen zugleich einen Einblick in andere Einrichtungen.  

 

  • Seminarfahrt  

Die Berufspraktikant*innen nehmen verbindlich an einer einwöchigen Seminarfahrt teil, die auf der Mittergratalm in Kühtai in Tirol verbracht wird. Hier wird längerfristig an einem Thema gearbeitet und natürlich ist es mit einer wichtigen Team- und Gruppenerfahrung verbunden.

Das Thema der abenteuer- und erlebnispädagogischen Fahrt lautet: "Das Abenteuer wagen".

Bilder dazu finden Sie in der Galerie.

 

  • Praxisbetreuung und -besuche  

Die Berufspraktikant*innen werden durch Kolleg*innen der Fachschule kontinuierlich begleitet. Dabei sind alle Berufspraktikant*innen einer konkreten Betreuungslehrer*in zugeordnet, welche die Praxisbesuche durchführen und beraten. Die  5  Praxisbesuche sollen nicht in erster Linie der Bewertung und Kontrolle dienen, sondern als Hilfestellung für die Entwicklung der beruflichen Handlungskompetenz verstanden und genutzt werden. Die Anforderungen bei den Praxisbesuchen werden an den ersten Schultagen und besprochen und den Anleiter*innen beim Praxisanleitertreffen erörtert.

 

  • Initiative  

Eine Aufgabenstellung im Berufspraktikum ist die Umsetzung einer "Initiative" und deren Dokumentation. Das bedeutet, die Berufspraktikant*innen werden auf dem Hintergrund der konkreten Erfordernisse vor Ort initiativ. Sie suchen und erproben ergänzend zur bestehenden Situation neue Wege in ihrer beruflichen Arbeit. Hierbei kann das gesamte Spektrum (Organisation, Elternarbeit, ...) sozialpädagogischer Arbeit Gegenstand sein. Der Prozess der Initiative wird dokumentiert, abgegeben und bewertet.  Die Kriterien dafür orientieren sich an den in der Ausbildung gelernten Projektdokumentationen.

 

  • Kolloquium  

Das Kolloquium (auch fachpraktische Prüfung genannt) findet am Ende des Berufspraktikums statt. In der fachpraktischen Prüfung soll der Nachweis erbracht werden, dass die in der Ausbildung vermittelten Qualifikationen in der Berufspraxis umgesetzt werden können. Die Berufspraktikant*innen gestalten dazu eine Präsentation zu einem Thema, welches in ihrem Berufspraktikum eine Bedeutung hatte und zu dem sie selbst aktiv geworden sind.

 

  • Praxisanleitertreffen

Die Kooperation mit den Praxisanleiter*nnen dient dem Austausch über die Ausbildungsarbeit in den Lernorten Schule und Praxis und schafft gerade zu Beginn des Anerkennungsjahres Orientierung, insbesondere für die Einrichtungen, die bislang noch keinen Kontakt zu unserer Fachschule hatten.

Anmeldung:  

Zur Aufnahme bzw. Anmeldung im BP benötigen Sie:  

  1. den Aufnahmeantrag für das Berufspraktikum
  2. den Antrag zur Genehmigung der Praxisstelle
  3. Lebenslauf mit Lichtbild
  4. Nachweis der Erfüllung der Voraussetzungen für das Berufspraktikum, d.h. das Zeugnis des Fachschulexamens in beglaubigter Kopie
  5. ein aktuelles polizeiliches Führungszeugnis
  6. Fotokopie des Personalausweises
  7. Fotokopie des Arbeitsvertrages

Sollten Sie Interesse an einer Betreuung im Berufspraktikum durch unsere Schule haben, können Sie sich am Infotag der Schule von uns beraten lassen.

 

 

Eindrücke aus Seminarfahrten zur Theaterpädagogik und Erlebnispädagogik